Mitsegeln ist....

....Mal was Neues kennen lernen

....Urlaub für die ganze Familie

....Lust auf Natur, Meer und Abenteuer

....und natürlich Vertiefung der eigenen Segelkenntnisse. Mal sehen, was der (andere) Skipper macht.

 

Was bedeuten die Begriffe „Luv“ und „Lee“, was Backbord oder Steuerbord was ist eine Backskiste, wo sind die Fender und wie werden diese angebracht?
Was ist ein Webeleinstek oder Palstek?

Ein paar wichtige Hinweise fürs Mitsegeln:

 

Jedes Crewmitglied unterschreibt ein sog. Mitseglervereinbarung die folgendes regelt:

An Bord hat immer der Skipper (Kapitän) das Sagen:

Es klingt zwar hart, aber er muss entscheiden, was getan werden muss, damit alle Mitreisenden sicher sind. Man hat lediglich die Wahl, mitzumachen oder nicht teilzunehmen. 

 

Eine Segelyacht kann man nicht mit einem Hotel zu vergleichen. In der Regel wird erwartet, dass sich ein Mitsegler eingringt an Bord.
Zum Beispiel bei An- und Ablegenmanövern, Segelmanövern, "Klar-Schiff-machen" und natürlich beim Kochen, Abwaschen, Aufräumen, reparieren, dokumentieren, Wachschichten besetzen…

 

Kostenkontrolle/Bordkasse:

Das Führen einer Bordkasse ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil von Segeltörns. 

Eine Bordkasse ist eine sinnvolle und faire Einrichtung, die die Finanzierung der Nebenkosten eines Segeltörns 
Zu den Ausgaben, die die Bordkasse abdeckt, zählen: Lebensmitteleinkauf, Dieselverbrauch, Hafengebühren unterwegs. Dazu kommen die Ausgaben für Stützpunktkosten (Kochgas, technisches Service, Revierbewilligungen – auch bekannt als Transitlog), die Kosten für Bettwäsche und die Endreinigung, Kosten für Benzin des Außenborders, für die Verpflegung des Skippers an Land, für eventuell während des Segeltörns kaputt gegangene oder verschwundene Ausrüstungsgegenstände und je nach Segeltörn-Organisation auch weitere Kosten.